CFD Trading und die Generation der Dummen

CFD Trading und die Generation der DummenWer mit dem CFD Trading startet ist normalerweise männlich, zwischen 18 und 25 Jahre alt und hat zumeist keine abgeschlossene Schulausbildung. Das kommt daher, dass diese Personengruppe denkt mit CFDs und dem verbundenen Daytrading auch ohne Ausbildung das schnelle Geld machen zu können und ein Leben in Freiheit und Luxus führen zu können.
Wie sie darauf kommen? Auf Instagram und YouTube versprechen Männer im selben Alter, dass es möglich ist und stellen ihr Luxusleben zur Schau, das angeblich durch Daytrading mittels CFDs finanziert wird. Doch das ist normalerweise eine Lüge, die dazu verwendet wird, um den Anhängern Zeug zu verkaufen!
Diese Taktik zu durschauen schaffen die meisten erst, wenn es schon zu spät ist. Immerhin gibt es einen guten Grund, warum genau diese Personengruppe die Zielgruppe ist; sie sind unsicher, haben keine Bildung, wollen „mehr“ sein und einfach Geld verdienen.

CFD Broker sind nichts für Anfänger

Die Anbieter schreiben es selbst auf ihren Websites, dass CFDs nichts für Anfänger sind. Immerhin zeigen die veröffentlichten Verlustzahlen, dass zumindest zwei Drittel der Trader Geld verlieren. Unter Anfänger dürften diese Zahlen noch viel höher sein, was das Trading mit Differenzkontrakten zu einem Hochrisiko-Investment macht.
Niemand der seriös ist würde also Anfängern in Aussicht stellen, dass mit Daytrading jeder ein selbstbestimmtes Leben in Luxus führen kann, so wie das diese Typen auf Instagram oder YouTube tun.

Wer wirklich mit dem Handel mit CFDs beginnen möchte, der sollte die Basics des Tradings kennen und diese in einem Demokonto ausführlich üben, wobei man bei der Wahl eines CFD Demokontos diese Kriterien berücksichtigen sollte Ein Wechsel auf den Handel mit echtem Geld sollte nicht stattfinden, außer man schafft es auf Dauer eine positive Bilanz zu halten.

Dabei darf man aber nicht vergessen, dass ich der Echtgeldhandel noch einmal als wesentlich schwieriger erweist, weil hier auch Emotionen eine Rolle spielen. Angst einen Verlust zu erleiden und die Gier noch mehr Geld mit einem einzelnen Trade zu machen, kommen beim Handel mit Spielgeld nun einmal nicht vor. Damit muss man zuerst lernen umzugehen.

Daytrader auf Instagram sind Lügner

Wie der Fall eines der genannten Instagram-Daytrader, über welchen die DailyMail schrieb, zeigt, handelt es sich bei diesem ganzen Getue lediglich um eine Fassade, um Zeug an die Follower zu verkaufen. Der vermeintliche Daytrader, der ein Leben in Luxus mit schnellen Autos und exotischen Destinationen vorgaukelte, verprasste das Geld seiner Mutter, um sein Image als erfolgreicher Daytrader aufrechtzuerhalten und war nicht fähig ihr es zurückzuzahlen, weswegen sie ihn verklagte. In der Verhandlung gab er an die Fassade aufrechterhalten zu müssen um „Zeug zu verkaufen“. Offiziell war er allerdings arbeitslos und kassierte obendrein Sozialleistungen.

Leider ist das kein Einzelfall und jeder vermeintliche Daytrader, der auf Instagram mit seinem angeblichen Erfolg prahlt, ist nicht legitim. Es handelt sich dabei um einen Lügner, der auf die vorgestellte Zielgruppe Eindruck machen möchte, um ganz einfach „Zeug zu verkaufen“. Nur ein kleiner Teil verdient beim Daytrading mit CFDs Geld, anstatt es zu verlieren. Und nur eine Handvoll von diesen kann davon ein Leben in Luxus führen. Und die die das tun, tragen das nicht auf Instagram zur Schau, dessen kann man sich sicher sein!