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Das Albi Projekt

Albia ProjektNach der im Februar 2011 vorgelegten leo.-Studie sind rund 7,5 Millionen Erwachsene zwischen 18 und 64 Jahren in Deutschland funktionale Analphabeten, d.h. sie können nicht ausreichend lesen und schreiben. Sie sind in Deutschland zur Schule gegangen und aufgewachsen. Das AlBi-Projekt wollte mit seiner Arbeit einen Beitrag leisten, erwachsenen Analphabeten und Menschen, die den gesellschaftlichen Anforderungen nicht gerecht werden können, Zugang zu Bildung und eine aktive Teilnahme am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen. Im Rahmen des Projekts werden in der Alphabetisierung- und Grundbildungsarbeit Fortbildungen und Kursangebote entwickelt und lokale Initiativen unterstützt.

Situation in Deutschland

In Deutschland leben schätzungsweise vier Millionen Erwachsene, die nicht ausreichend lesen und schreiben können. Sie sind in Deutschland aufgewachsen und zur Schule gegangen. Die Ursachen hierfür sind vielfältig: Vernachlässigung im Elternhaus, fehlende Auffangmöglichkeiten in der Schule, eine Gesellschaft die dieses Thema tabuisiert sowie Lese-, Rechtschreib- und Lernschwächen.

Trotz Schulpflicht haben die Betroffenen nie richtig lesen und schreiben gelernt. Wie ist das möglich? In Deutschland ist die Schulpflicht erfüllt, wenn die Schule acht Jahre besucht wurde. Die Schulpflicht besteht nicht darin, ein bestimmtes Mindestmaß an Lese- und Schreibfähigkeiten sowie Grundbildung zu erlangen. Dies ist nicht unbedingt sinnvoll, aber gängige Praxis in den meisten Ländern mit Schulpflicht.

Sind nicht auch die Eltern dafür zu verantworten? Die Elternhäuser der Betroffenen sind häufig sehr problematisch. Oft gehen beide Elternteile arbeiten, um die Familie versorgen zu können und haben daher keine Zeit und kein Geld, um die Probleme ihrer Kinder aufzufangen. Kinderarmut ist vor allem in sozial benachteiligten Familien ein immer größer werdendes Problem. Darüber hinaus können die Eltern häufig auch nicht besonders gut lesen und schreiben und wurden als Kinder oft selbst vernachlässigt. Sie kennen und können es daher  zum Teil nicht anders.

Warum helfen die Lehrer nicht? Die Probleme der Kinder beginnen in den ersten Grundschuljahren. Betroffene Kinder kommen aus Elternhäusern, in denen keine Lese- und Schreibkultur besteht. Sie treffen in der Grundschule auf andere Kinder, die zum Teil schon Buchstaben von ihren Geschwistern gelernt haben und Gedichte aufsagen können. Hier werden die Unterschiede zum ersten Mal überdeutlich, denn der Grundstein fürs Lesen- und Schreibenlernen wird schon vor der Schulzeit gelegt. Um diese Defizite nachholen zu können, ist es notwendig, dass die betroffenen Kinder von ihren Eltern betreut werden oder ältere Geschwister sie unterstützen oder Geld in Nachhilfe investiert wird. Genau dies ist in den betroffenen Familien nicht möglich und ursächlich für die Lernschwächen der Kinder. Was im Elternhaus und in den ersten Grundschuljahren nicht gelernt wird, ist in einem Schulsystem nicht nachzuholen, in dem Lehrende mit bis zu dreißig Schülern und Schülerinnen konfrontiert sind.

Lernen im Erwachsenenalter

In Deutschland und in den meisten Industrieländern ist es kaum bekannt, dass verhältnismäßig viele Erwachsenen nicht ausreichend lesen und schreiben können. Die Betroffenen wissen häufig selbst nicht, dass sie mit ihren Problemen nicht alleine sind. Sie geben ihre Lese- und Schreibprobleme nicht preis, da sie Angst davor haben, als dumm dazustehen, ihren Arbeitsplatz zu verlieren oder den Respekt ihrer Kinder zu verlieren. Darüber hinaus gibt es immer noch nicht genügend adäquate und flächendeckende Lernangebote, die auf das Lernen von Erwachsenen zugeschnitten sind. Gerade im ländlichen Raum fehlt es an ausreichenden Angeboten und die Betroffenen sind häufig nicht in der Lage, weite Distanzen zurückzulegen.

 Was kann die Betroffenen motivieren, lesen und schreiben zu lernen? Meistens sind eklatante Lebensbrüche dafür verantwortlich, dass die Betroffenen trotz ihrer Angst ihre Lese- und Schreibprobleme angehen. Schwangerschaft, neue/-r Partner/i-n, Verlust einer Vertrauensperson, berufliche Aufstiegschancen, drohender Verlust des Arbeitsplatzes, der innere Leidensdruck ist nicht mehr auszuhalten, die Kinder kommen in die Schule usw. Darüber hinaus benötigen die Betroffenen die Information, dass sie nicht alleine sind mit ihren Problemen und wo es in ihrer Nähe die Möglichkeit gibt, lesen und schreiben als Erwachsener zu lernen.

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